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Nach D. nach August Strindberg
Regie: Anja Gronau
Bühne: Mechthild Feuerstein/ Michael Pfänder
Kostüme: Olaf Habelmann
HAU 3, Berlin, Januar 2007
LOT Theater Braunschweig, April 2007; Schauspiel Frankfurt, November 2007
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Ich, Wir, Welt
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...Die fünf Akteure, die im Projekt „Nach D.“ von Anja Gronau im Hau 3 nach vorne treten, fragen nach Religion, Sinn, Erlösung. Dass sie dies ganz ernsthaft tun, ohne die Reißleine der Ironie, erfordert Mut, dass dieser Abend dabei ganz ohne Peinlichkeit und falsche Töne auskommt, ist ein kleines Kunststück. „Nach D.“ bezieht sich auf die Stücktrilogie „Nach Damaskus“ von August Strindberg, der sich nach seiner sogenannten „Inferno-Krise“ ... gescheitert sieht und sich Religion, Mystizismus und Okkultismus zuwendet. Die Reise ist also vor allem eine innere, über die strapaziöse Geröllwüste des Skeptizismus, an scheinbar unüberwindlichen Widerständen (das Ich!, Die Einsamkeit! Das Nichts!) vorbei zum Frieden mit sich.... Im Bühnenbild von Mechthild Feuerstein und Michael Pfänder – vereinzelte Styroporinseln auf dem schwarzen Bühnenboden der Sinnlosigkeit - argumentieren, überzeugen, zweifeln oder umarmen sich die fünf und bilden dabei eine Skulptur, die sich zusammenzieht, weitet, um sich wieder zu verklumpen. Man kann sozusagen dem Denken in seiner verschlungenen, verzweifelt zuckenden Bewegung folgen... Nach schweißtreibenden Kämpfen liegt „der Unbekannte“ schwer atmend auf dem Boden... als bitte er um Aufnahme in ein Kloster..."
Andreas Schäfer, Tagesspiegel online, 08.01.07
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